Die Deutsche Polizeigewerkschaft und der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik (BVST) sehen die Entwicklung mit Sorge. Sie fordern, Verkehrskontrollen vor allem mittels Geschwindigkeitsüberwachung zu verstärken. DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Überall dort, wo vermehrt Geschwindigkeitskontrollen stattfinden, gehen die Unfallzahlen in der Folge auch zurück. Wenn wir endlich die Einsatzzahlen von mobilen und stationären Kontrollstellen mit Augenmaß erhöhen, können wir einen maßgeblichen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten.“
Gerrit Palm, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Verkehrssicherheitstechnik (BVST): "Die in 2023 wieder angestiegenen hohen Verkehrsunfallzahlen sind äußerst besorgniserregend. Die Missachtung von Verkehrsregeln nimmt massiv zu und ist häufige Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Ablenkung durch Mobiltelefone und insbesondere überhöhte Geschwindigkeit sind die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle und tragen mehrheitlich zu den hohen Unfallzahlen bei. Neben Aufklärungskampagnen fordert der BVST wie auch die DPolG eine striktere Kontrolle und Ahndung von Verkehrsverstößen. Nur so können wir die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessern und das Ziel der Vision Zero erreichen."
